Author Archives: daria

Liederabend | Concertgebouw, Amsterdam | September 2007

Nach der großartigen CD, die in diesem Jahr erschienen ist, intensivierte sich der Wunsch, sie live zu hören. Würde sie unsere Hoffnungen erfüllen, dass sie die maßgebliche Strauss-Sängerin unserer Zeit geworden ist, wissend, dass sie gegen den Schatten von Elisabeth Schwarzkopf würde ankämpfen müssen? Ja, sie konnte!

Het Parool

Dienstagabend zeigte Schwanewilms uns wieder einmal, warum sie eine der interessantesten Sängerinnen ihrer Generation ist, gekonnt unterstützt durch das Klavierspiel von Manuel Lange. (…) Die CD mit Strauss-Liedern, die sie aufgenommen hat, ist sagenhaft, aber nichts kann eine Live Aufführung toppen, besonders im Falle Anne Schwanewilms. Sie ist wirklich das klassische Beispiel dafür, wie man perfekte Gesangstechnik mit offensichtlich mühelos produzierten Tönen kombiniert (…) Der Klang ihrer Stimme ist himmlisch, manchmal ist er so wirklich, dass man denkt, man könne ihn anfassen (…) ein großartiger Liederabend.

Trouw

Le nozze di Figaro – Berlin, 2007

Lohengrin – Teatro alla Scala, Milano 2007

Lohengrin | Mailand, La Scala | Januar 2007

Eine Elsa mit engelgleichem Timbre und einer grazilen Erscheinung, auf der Bühne eher gemessen. Eine Elsa, die ständig träumt, die oft auf der Bühne einschläft, so dass suggeriert wird, vieles von dem, was geschieht, sei das Ergebnis ihrer eigenen nächtlichen Einbildungen.

Il giornale della musica

Liederabend | Edinburgh Festival | August 2006

(…) es gibt keinen Zweifel, dass ihre Stimme absolut zur Strauss’schen Klangwelt passt – ganz bestehend aus langen, fließenden Melodiebögen und schimmernden, schwebenden hohen Tönen.

The Scotsman

Die deutsche Sopranistin Anne Schwanewilms gestaltete die Lieder von Strauss und Mahler mit hinreißend schön (…) Sie ist sowohl mimisch und gestisch als auch stimmlich eine großartige Schauspielerin, die Pathos und Schmerz und Doppelsinn offen legte. Gesungen von einer Stimme, die so großartig ist wie die von Schwanewilms, klingt alles fantastisch.

Glasgow Herald

Ariadne auf Naxos – Madrid, 2006

Gefeiert – ja; am Ziel – nein (Juli 2006)

Auf den Opernbühnen Europas werden Sie derzeit als Strauss-Diva schlechthin gefeiert. Sind Sie am Ziel angekommen?
Nein, das bin ich nicht. Meine Ziele ändern sich eigentlich auch täglich und entsprechen meinem derzeitigen Leben, von dem ich letztendlich auch nicht weiß, wo es mich hinführt. Zudem ändert sich ja auch alles um einen herum und man entwickelt sich immer weiter. Alles kann man sowieso nicht planen. Ich halte es so, dass ich jeden Tag die anstehenden Aufgaben abarbeite und betrachte dies auch als meine Lebensaufgabe. Ansonsten bleibe ich neugierig und bin gespannt auf die neuen Dinge, die auf mich zukommen.

Berühmte Dirigenten wie Maazel, Chailly und Levine reißen sich um Sie …
Das sind natürlich tolle Dirigenten. Aber auf meiner Wunschliste stehen auch solche, die in kleineren und mittleren Häusern dirigieren. Ich finde es schön, mit jemandem zu arbeiten, der berühmt ist – und es zeigt sich dann ja auch oft, dass das berechtigt ist. Aber ich bin auch neugierig auf Leute, die nicht so bekannt sind. Da erlebt man immer wieder Überraschungen und neue Interpretationsmöglichkeiten.

 Als gefragte Sopranistin erhielten Sie von der renommierten Zeitschrift OPERNWELT den Titel „Beste Sängerin des Jahres 2002“. Was bedeuten Ihnen solche Auszeichnungen?
Zunächst wusste ich gar nicht, dass es eine solche Auszeichnung überhaupt gibt. Generell wollte ich mich immer vom Wettbewerbsstress fernhalten. Ich habe bisher nur dreimal an Wettbewerben teilgenommen – und auch Preise gewonnen –, aber auf solche Auszeichnungen wie die oben genannte habe ich nie ein Auge geworfen. Erst im Nachhinein ist mir aufgefallen, welche Bedeutung diese Benennung hat: Man ist in aller Munde, hat einen anderen Stellenwert und wird automatisch bekannter. Alles in allem also eine sehr gute Promotion. Ich bin froh, dass ich diese Auszeichnung nicht extra angestrebt habe, denn letztendlich ist es auch Glück, dass ich in dieser Zeit so gute Produktionen machen und mich bewähren konnte. 

Aus einem Interview mit SUCCESSITY, Community for better work and life, Juli 2006

Der Rosenkavalier | Chicago | January 2006

Schwanewilms sah nicht nur so aus wie eine Marschallin, sie sang auch so, und zwar strahlend. Sie verfügt über eine warme, weiche mittlere Lage und schimmernde hohe Töne, die über Strauss’ opulenter Orchestrierung schwebten.

Chicago Tribune

Mit ihrer schlanken Gestalt und Elisabeth-Schwarzkopf-artigen Schönheit sah Anne Schwanewilms nicht nur aus wie eine Marschallin, sondern war vollkommen eins mit der Musik und den Worten. (…) Ihr Sopran entwickelte eine warme, weiche mittlere Lage und schimmernde hohe Töne, die über Strauss’ opulenter Orchestrierung schwebten. In ihrem Monolog trug diese Marschallin Melancholie wie ein feines französisches Parfüm und ihre natürliche Würde und Grazie retteten das Finale vor jedem Anflug von Süßlichkeit.

Opera

Sie hat einen wunderschönen silbrigen Sopran, kräftig genug, um sich in dem großen Opernhaus durchzusetzen, aber mit einer weichen Rundung, die ihrer Marschallin weibliche Wärme gibt. Schlank und anmutig, fand sie ein delikates Gleichgewicht zwischen kritischer Selbsterkenntnis und aristokratischem Auftreten. (…) Schwanewilms verzauberte Auge und Ohr, besonders in ihrem Monolog im 1. Akt. Sich danach sehnend, den Ablauf der Zeit anzuhalten, schien sie ein stilles Gespräch mit sich selbst zu führen, ein berührendes, poetisches (…)

Chicago Sun-Times

 

Die Liebe der Danae | Dresden | November 2005

(Da ist) zuerst und vor allem Anne Schwanewilms in der Titelpartie, ein warmer Sopran mit einem strahlenden oberen Register, (…) lyrischer Leuchtkraft und Klängen voll nachdenklicher Träumerei, die an Ariadne erinnern. Die Schattierungen ihrer Stimme reichten vom verklärten Liebreiz im 2. Akt über die üppige stimmliche Pracht des großen Monologs am Anfang von Akt 3 bis zu melancholischer Zartheit in der Schluss-Szene.

Opera

Anne Schwanewilms, die Danae, kann mit ihm (Stephen Gould als Midas) in ganz kleinen Gesten Großes zum Ausdruck bringen (…) Sie gestaltet ihre Partie mit berückenden Tönen (…)

Sächsische Zeitung

Anne Schwanewilms bezaubert mit großem lyrischem Sopranklang, strahlenden und blühenden Höhen und sehr zarten Tönen. Dazu kommt ihre so charmante wie berührende und natürliche Erscheinung.

Dresdner Neueste Nachrichten

Lobgesang | Gewandhaus, Leipzig | September 2005

Anne Schwanewilms ist spektakulär; ihre Stimme erhebt sich kraftvoll über Chor und Orchester und ist dabei doch perfekt ausgeglichen und rein.

Musicweb International