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„Fidelio“ als Online-Stream aus der Wiener Staatsoper

Auch die Wiener Staatsoper öffnet in Zeiten der Corona-Pandemie ihre Livestream-Archive und zeigt Opern- und Ballettvorstellungen aus den letzten Jahren. Am 22. April 2020 kann man dort Ludwig van Beethovens Freiheitsoper „Fidelio“ mit Anne Schwanewilms (Leonore), Brandon Jovanovich (Florestan), Clemens Unterreiner (Don Fernando), Thomas Johannes Mayer (Don Pizarro), Wolfgang Bankl (Rocco), Chen Reiss (Marzelline) und Michael Laurenz (Jaquino) zu Hause erleben. Der Stream beginnt um 19.00 Uhr auf der Seite www.staatsoperlive.com.

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Neuproduktion „Die Großherzogin von Gerolstein“ Semperoper Dresden, Premiere am 29. Februar 2020

„Die Titelrolle wurde von der großartigen Anne Schwanewilms verkörpert. Für die Gesangspartien setzte sie ihren weichen, leichtverhangenen Sopran ein, so wie wir sie kennen. Mit viel Selbstironie meistert sie die Gratwanderung zwischen Würde und Peinlichkeiten mit einer tollen Bühnenpräsenz.“

opernfreund.de, Thomas Thielemann, 1. März 2020

 

Überrascht hat Anne Schwanewilms in der Titelpartie als Großherzogin. Musikalisch unanfechtbar – ob macht- oder liebevoll, sie strahlte überall treffsicher mit hell vitalem Sopran.“

Michael Ernst, Dresdner Neueste Nachrichten, 2. März 2020

 

„Anne Schwanewilms in rot-goldener Uniform mit pinken Akzenten, Marlene-Frisur und Schirmmütze gibt den mannstollen Vamp, der geradezu nymphoman Augen und Hände nur mühsam vom Objekt der Begierde lassen kann. (…) Schwanewilms und von Bennigsen entfalten sängerisch ein breites Spektrum von verführerisch zart bis charakterisierend, gerade in den Ensembles energiegeladen.“

Jens Daniel Schubert, Sächsische Zeitung, 2. März 2020

 

„Anne Schwanewilms, die sich weltweit vor allem einen Namen als eine der bedeutendsten Interpretinnen der Werke von Richard Strauss, Richard Wagner und Gustav Mahler gemacht hat, schlüpft hier in die Rolle der Großherzogin, einer verwöhnten nicht so ganz jungen Dame, die stramme Soldaten in schmucken Uniformen liebt, aber da ihr Land für kriegerische Auseinandersetzungen viel zu unbedeutend ist, anderweitig gern „zur Attacke“ bläst – in roter Seiden-Uniform. An der Semperoper war sie als Arabella, Chrysotemis („Elektra“) und Marschallin („Der Rosenkavalier“) zu erleben, jetzt ist sie hier auf dem Weg in einer ganz anderen Richtung, um sich eine neue Rolle zu erschließen, in der sie eine ganz andere Seite ihres sängerischen und darstellerischen Könnens zeigen kann.
„Wagner und Strauss schließen das leichte Fach aus“, sagt sie, und „wenn man Wagner- und Strauss-affin ist, bedeutet Offenbach ein hartes Stück Arbeit“. „It is a long, long way …“, doch wenn sie diesen langen Weg noch ein Stück weiter geht, könnte sie sogar die Inkarnation dieser Rolle werden. Ihre stattliche Bühnenerscheinung als jugendlich-reifere, blondgelockte Frau, ihr Auftreten und ihre Ausstrahlung und nicht zuletzt ihre Stimme, die in der Höhe keine Wünsche offenließ, befähigen sie geradewegs dazu. Zwar war sie jetzt noch etwas zurückhaltend, denn schließlich betrat sie „Neuland“ und „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“. Ein leise gesungener Ton stört weniger als ein „abgerutschter“. Sie dürfte aber Persönlichkeit und Potential genug haben, um sich in diese Rolle hineinzusteigern und sie zu einer ihrer „Paraderollen“ zu machen.

Online-Merker, Ingrid Gerk, 5. März 2020

Making-of Video „Die Großherzogin von Gerolstein“

Wie sie sich die Rolle der Großherzogin von Gerolstein erarbeitet hat und welche Anforderungen Offenbachs Operette an die Sänger stellt, erzählt Anne Schwanewilms im Making-of Interview an der Semperoper Dresden.

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Interview mit dem MDR „Opernmagazin“

Knapp eine Woche vor der Premiere von „Die Großherzoging von Gerolstein“ hat das MDR „Opernmagazin“ ein Interview mit Anne Schwanewilms gesendet. Was es mit dem „Leichten Fach“ auf sich hat, wie politisch Offenbach sein kann und warum sie sich auf die Premiere freut, hat Anne Schwanewilms im Interview mit Musikredakteurin Bettina Volksdorf verraten. Das Interview beginnt bei Minute 9:50.

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Elsa an der Dallas Opera

Im Herbst 2020 geht es für Anne Schwanewilms in die USA: in einer Neuproduktion von Richard Wagners „Lohengrin“ an der Dallas Opera übernimmt die Sopranistin die Partie der Elsa. Die Inszenierung verantwortet der französische Regisseur Louis Désiré, am Pult steht der Musikdirektor der Dallas Opera Emmanuel Villaume. Premiere: 30. Oktober 2020, Vorstellungen: 1., 4. und 7. November 2020.

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„Die Großherzogin von Gerolstein“ an der Semperoper

Am 29. Februar 2020 hat Jacques Offenbachs Opera-bouffe „Die Großherzogin von Gerolstein“ mit Anne Schwanewilms in der Titelpartie an der Semperoper in Dresden Premiere. Josef E. Köpplinger, Spezialist für unterhaltsames Musiktheater, führt bei der Neuproduktion Regie, Jonathan Darlington leitet die Sächsische Staatskapelle Dresden. Vorstellungen am 29. Februar 2020 sowie am 3., 6., 20., 24. und 26. März 2020.

Liederabend in der Elbphilharmonie, 23. Oktober 2019

„Wow. Das muss man erstmal hinkriegen. Einen Ton im zarten Pianissimo ansetzen und dann noch einen Tick weiter zurücknehmen, bis an den Rand der Stille, ohne dass die Stimme bröselt oder ihren Glanz verliert – und dabei immer noch den großen Bogen und den Fluss der Sprache im Blick behalten. Was einem Anne Schwanewilms da im „Zwielicht“ aus Robert Schumanns „Liederkreis“ in die Ohren zauberte, klang wie aus dem Lehrbuch für die höchste Kunst des Liedgesangs. Weil die Sopranistin, weichpfotig unterstützt von Malcolm Martineau am Flügel, selbst die allerfeinsten Nuancen der Eichendorff-Vertonungen aufspürte und sich immer auf eine staunenswerte Stimmkontrolle verlassen konnte. (…) Mit einer breiten Palette an Klangschattierungen beschworen sie und der famose Pianist Malcolm Martineau den Flug der Seele in einer sternklaren Mondnacht, sie erzählten von heimlichen Tränen der Wehmut oder klagten über eine Liebste, die doch schon lange tot ist.“

Marcus Stäbler, Hamburger Abendblatt, 25. Oktober 2019

Liederabend in der Elbphilharmonie

Neu auf der Webseite: ein Video mit Eindrücken rund um den Liederabend in der Hamburger Elbphilharmonie am 23. Oktober 2019. Anne Schwanewilms singt Lieder von Claude Debussy und Othmar Schoeck. Am Flügel: Malcolm Martineau.

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Anne Schwanewilms moderiert Operngala an der Semperoper Dresden

Mit einer jährlichen Operngala ehrt die Stiftung Semperoper herausragende Künstlerpersönlichkeiten, talentierten Künstlernachwuchs und Ensembles von internationalem Renommee, die der Semperoper Dresden angehören oder ihr verbunden sind. In diesem Jahr moderiert Anne Schwanewilms die Gala, bei der am 17. November 2019 auch Jón Vallejo, erster Solist des Semperoper Balletts, ausgezeichnet wird. Solisten des Opernensembles der Semperoper präsentieren ein Arienprogramm, am Pult der Sächsischen Staatskapelle steht Omer Meir Wellber.

Zu Gast im Elbphilharmonie Kulturcafé

Am Tag vor ihrem Liederabend in Hamburg ist Anne Schwanewilms zu Gast im Elbphilharmonie Kulturcafé. Mit Ulrich von Saurma spricht sie eine Stunde lang über die Kunst der Liedgestaltung, Strauss-Partien und ihre künstlerischen Pläne.
Elbphilharmonie Kulturcafé am Mönkebergbrunnen, Barkhof 3, 20095 Hamburg.

Dienstag, 22. Oktober 2019, 18.00 Uhr, der Eintritt ist frei.